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NEUES VOM ADAC: Aktuelle Kraftstoffpreise in DeutschlandDauerärgernis Tankstelle: Benzinpreis an der Schallmauer von 1,50 Euro
Kraftstoffpreise in 20 deutschen Städten / Kraftfahrer müssen deutlich überhöhte Preise zahlen
Foto: Hans Weschta - Gut wer seinen Benziner mit Gas fahren kann
Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind nach Angaben des ADAC derzeit klar überhöht. Wie die ADAC-Preisanalyse an Markentankstellen in 20 deutschen Städten zeigt, liegt der Benzinpreis in gut der Hälfte aller untersuchten Städte über 1,49 Euro. In immerhin sieben Kommunen kratzt der Ottokraftstoff bei einem Literpreis von 1,499 Euro kräftig an der Schallmauer von 1,50 Euro. Eine Rechtfertigung für den aktuellen Anstieg der Kraftstoffpreise sieht der Club nicht. Der Rohölpreis ist zwar hoch, ist jedoch in den vergangenen Tagen nicht weiter geklettert. Auch der momentane Dollarkurs kann nicht als Grund genannt werden.
Die Preisunterschiede zwischen den teuersten und den günstigsten Städten sind laut ADAC beträchtlich. Sie betragen bei Benzin 4,8 Cent, bei Diesel 5,3 Cent. Diese Unterschiede sind auch ein Beweis dafür, dass sich ein Preisvergleich vor dem Tanken lohnt.
Die Preisdifferenz zwischen Diesel und Benzin ist unter zehn Cent geschrumpft. Laut ADAC kletterte der Dieselpreis gegenüber der vergangenen Woche um 1,7 Cent auf durchschnittlich 1,374 Euro je Liter. Damit hat Diesel ein Preisniveau erreicht wie seit Herbst 2008 nicht mehr. Der Preis für Superbenzin (E5) stieg binnen Wochenfrist um 0,6 Cent und kostet derzeit im Bundesmittel 1,473 Euro.
Damit ist der Preisunterschied zwischen Benzin und Diesel erneut gesunken und beträgt nur noch 9,9 Cent. Ärgerlich ist dies besonders für Dieselfahrer, da auf ihren Kraftstoff je Liter rund 22 Cent weniger Steuer erhoben werden.
Der ADAC empfiehlt allen Autofahrern eine möglichst spritsparende und
vorausschauende Fahrweise, die Preise an den Zapfsäulen zu vergleichen
und gezielt die günstigste Tankstelle anzusteuern. Preisbewusste
Autofahrer sollten ebenso die Benzinpreis-Informationen unter www.adac.de/tanken
beachten und konsequent die günstigste Tankstelle in der Nähe
anzufahren. Oftmals sind freie Tankstellen eine gute Alternative, um
den Geldbeutel zu schonen. Nur durch preisbewusstes Handeln der Verbraucher
werden die Mineralölkonzerne aufgefordert, Ölpreisrückgänge genauso
zügig wie Verteuerungen an die Autofahrer weiterzugeben. Somit kann der Markt beeinflusst und die Hochpreispolitik der Konzerne durch gesunden Wettbewerb durchbrochen werden.
Benzin so teuer wie nie zuvor Kraftstoffpreise im Jahresrückblick 2010 / ADAC: Preissprung auch bei Diesel
So teuer wie im letzten Jahr war Benzin noch nie. Nach einer Auswertung des ADAC für Markentankstellen und freie Stationen kostete Superbenzin im Jahr 2010 im Schnitt 1,405 Euro je Liter. Der Preis lag somit erstmals im Jahresmittel über der Grenze von 1,40 Euro. Der Benzinpreis übertraf damit den bisherigen Rekord von 2008 um 1,6 Cent. Auch der Dieselpreis stieg im Jahr 2010 an, und zwar auf durchschnittlich 1,214 Euro. Damit verteuerte sich Diesel gegenüber 2009 eindeutig, allerdings ohne das hohe Preisniveau aus dem Jahr 2008 zu erreichen.
Wenig Freude brachte den Autofahrern der Dezember letzten Jahres. Es war der teuerste Monat im Jahr 2010: Im Monatsmittel kostete Superkraftstoff 1,469 Euro. Am 23. Dezember wurde mit einem bundesweiten Tagesdurchschnitt von 1,490 Euro der Spitzenwert für 2010 erreicht. Noch höhere Tagespreise waren bislang lediglich im Jahr 2008 zu verzeichnen, als sich ein extrem uneinheitlicher Kraftstoffmarkt in Benzinpreisen zwischen 1,051 Euro und 1,585 Euro ausdrückte.
ÖAMTC-Verzeichnis der Billig-Tankstellen in Österreich
Weitere aktuelle Benzinpreise finden Sie unter www.clever-tanken.de
Die
Besitzer von Garmin-Navigationsgreäten der nüvi-Serie
können ab sofort die Adressen von deutschen, österreichischen
und Schweizer Autogas-Tankstellen (LPG-Tankstellen) auf ihre Navis
hochladen. mehr
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