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Allrad-Magazin
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© H. Weschta

Erster Fahreindruck VW Tiguan 1.4 TSI / 2.0 TDI – Seite 3

Der Tiguan also. Anders als beim großen Bruder benennt die Modellbezeichnung keinen afrikanischen Nomadenstamm. Tiguan ist ein reines Kunstwort, kreiert durch das Votum von Zeitschriftenlesern, die es aus Tiger und Leguan zusammensetzten. Was wiederum doch ein wenig Sinn ergibt, soll VW's kompaktes Sport Utility Vehicle doch die Talente dieser beiden Wildtiere im automobilen Sinne in sich vereinen. Die grundtechnischen Voraussetzungen dazu: Erstens, die Haldex-Kupplung der vierten Generation. Zweitens: Je ein durchzugskräftiges Diesel- und Benziner-Triebwerk. Drittens: Ein elektronisches Offroad-Programm. Viertens: Eine kompakte Karosserie mit variabler Rücksitzbank.

Das Haldex-System firmiert auch beim Tiguan unter „4motion“ und arbeitet ähnlich wie im Land Rover Freelander: Im Ölbad laufende Lamellen werden elektrohydraulisch betätigt, sobald die Elektronik Drehzahlunterschiede zwischen Vorder- und Hinterachse, also Schlupf an einer der beiden registriert. Dann bauen zwei Ringkolbenpumpen Druck auf und reduzieren die Reibung zwischen den Lamellen, stellen sukzessive einen Kraftschluss zwischen den beiden Achsen her. Das geschieht stufenlos variabel, die Kraftverteilung kann so zwischen 90:10 und 5:95 (vorne: hinten) verschoben werden. Als zusätzliche Traktionshilfe und Fahrsicherheitskomponenten arbeiten die Antriebs-Schlupfregelung und das ESP.